Radtour vom 06. August 2011
Am vergangenen 06. August war es wieder soweit, 14 Männer im Alter von 30 – 60 Jahren unternahmen unter der Leitung von Olaf Henning eine Radtour zum Hohenauener See in Brandenburg. Um 8 Uhr morgens ging es los, da die Fähre in Arneburg aufgrund des Hochwassers nicht verkehrte,haben wir die Elbe in Tangermünde überquert. Vorher stießen Hardy Thiermann und Roland Eggers ( mit seiner fahrenden Bar) aus Tangermünde zu den Radlern. Da Olaf uns unbedingt die neue Feuerwache bei der Bundeswehr in Klietz zeigen wollte, die leider noch nicht zu besichtigen war, wurde alternativ die alte Feuerwache besucht, wo wir mit dem ersten Erfrischungsgetränk und einer leckeren heißen Bockwurst verköstigt wurden. Ein herzliches Dankeschön dafür. Gleichzeitig wurden uns die Räumlichkeiten gezeigt und konnten uns auf dem Wetterradar zeigen lassen, dass es ein wunderschöner sonniger Tag werden würde, was bei den vergangenen Tagen mit reichlich Regen nicht zu erwarten war.
So ging es bei herrlichstem Wetter zum Teil auf dem Altmark Rundkurs und der Mühlenroute weiter Richtung Schollene mit kurzem Stopp an der wunderschön restaurierten Mühle samt Anlage. Nach verlassen der Kreisgrenze gelangten wir nach Brandenburg, fuhren über Neuschollene zum „weissen Berg“ und folgten anscheinend den Spuren Fontanes da uns die Hinweistafeln „ Ein weites Feld“ begleiteten und auf radfahrfreundlichen Wegen durch eine wald- und wiesenreiche Landschaft führten.
An einer der zahlreichen Raststätten im „weiten Feld“ wurde eine weitere Pause eingelegt, waren doch schon fast 60 km zurückgelegt. Dort mixte uns „Eggi“ ein „gesundes“ und vitaminreiches Getränk – was uns Doktor H. Wollmann bestätigte- „stimmt’s Doc“. Übrigens einer der am häufigsten verwendeten Aussprüche auf der gesamten Radtour. Gut zu wissen, dass ein Arzt immer zugegen war.
Nachdem wir einige Kilometer auf Landstraßen abspulten, teils bei Gegenwind, - frustrierend war es zu sehen wie „AKW“ Eggi mit seinem ihn unterstützenden Elektromotor und scheinbar mühelosem Tritt den widrigen Bedingungen trotzte -, gelangten wir an die Havel bei Grütz und konnten auch eine feste Mahlzeit an der idyllisch gelegenen Marina zu uns nehmen. Die Bratkartoffeln und das Matjesfilet waren sehr schmackhaft.
So gestärkt ging es weiter an der Havel entlang über Göttlin nach Rathenow und dann zum Hohennauener See, wo uns das altehrwürdige Traditionschiff „Alte Liebe 2“ (erbaut um 1900) erwartete und uns für einige Stunden auf den vielbesuchten See entführte. Das früher auf dem Rhein bei Lahnstein als Fährschiff fuhr bewegte uns jetzt in östliche Richtung an Semlin vorbei nach Ferchesar. Zwischendurch konnten wir es uns bei Kaffee und Kuchen gut gehen lassen, wovon nach fast 80 km reichlich gebrauch gemacht wurde. Auf halber Strecke erfolgte ein Stopp, der von fast allen zu einem erfrischenden Bad genutzt wurde.
Während auf dem Vordeck die „Jugend“ eine Party startete ging es am Heck etwas ruhiger und beschaulicher zu. Seine schlummernden Fähigkeiten als Schiffsführer holten dann Eggi ein, der es sich nicht nehmen ließ, als „Hilfs-Käpt`n gekonnt das Ruder zu übernehmen. Das Anlegemanöver überließ er dann doch dem Kapitän. So ausgeruht ging es dann zurück zum Bahnhof in Rathenow und von dort nach Stendal. Von dort ging es dann zum Garten von Norbert Brunke, der erst nachts aus dem Urlaub zurückgekehrt war und mit Unterstützung seiner Frau Kerstin zum abschließenden Grillabend einlud. Dort wurde der Tag ausgewertet und schon die ersten Überlegungen für das nächste Jahr angestellt. Die Radtour 2011 der SG Einheit Stendal fand somit einen schönen Abschluss. Vielen Dank an alle Beteiligten für den reibungslosen Ablauf und insbesondere an Olaf Henning, den Feuerwehrkameraden aus Klietz, dem Kapitän der „ Alten Liebe 2“ samt seiner Karin, die uns hervorragend bewirtete und N. + K. Brunke.
Übrigens sind alle wohlbehalten zu Hause angekommen.
Axel Achilles
Pressewart
