Osterfeuer 2010
Die Wettervorhersage versprach nichts Gutes, aber nach einem kleinen Regenschauer konnte die SG Einheit Stendal am Gründonnerstag dennoch ihr traditionelles Osterfeuer eröffnen.

Zahlreiche Besucher hatten sich von Wind und Wetter nicht abhalten lassen und strömten in den Tennispark in der Pappelallee. Während die Kleinsten die Hüpfburg für sich beanspruchten, konnten sich die anderen Besucher mit Glühwein und Bratwurst von innen wärmen. Nach einer offiziellen Begrüßung durch Axel Achilles wurde der langjährige Organisator des Osterfeuers, Heinz-Erhard Woltert, von Vereinspräsident Eckehard Arnold mit Blumen und einem originellen, mit Wein gefüllten Balleimer verabschiedet. Gleichzeitig wurde damit auch der Staffelstab an das neue Organisationsteam um Axel Achilles und Bianca Lange übergeben. „Wir übernehmen diese Aufgaben mit einem weinenden und lachenden Auge, denn obwohl es schade ist, dass Heinz-Erhard Woltert nach den vielen Jahren des Engagements von dieser Veranstaltung zurückgetreten ist, sind wir zuversichtlich, dass wir die Organisation des Osterfeuers in den nächsten Jahren ebenso gut bewältigen werden“, so Axel Achilles gegenüber der AZ. Mit nur zwei Fackeln brachten Axel Achilles und Heinz-Erhard Woltert im Anschluss das Feuer zum Brennen, wo nach nur wenigen Minuten der traditionelle Weihnachtsbaum auf der Spitze in Flammen aufging und das Feuer wohlige Wärme verströmte. Auch wenn die Besucherzahl hinter der des letzten Jahres zurückblieb, brauchte sich die Stimmung im Tennispark nicht hinter der der letzten Jahre zu verstecken. Denn der Menge wurde durch die Tangermünder Band „Million Miles“ mächtig eingeheizt. Trotz der eisigen Kälte und dem pfeifenden Wind auf der Bühne spielten sie einen Hit nach dem anderen und brachten die Besucher sogar zum Mitsingen und Tanzen.

Axel Achilles zeigte sich mit der Resonanz sehr zufrieden: „Wir haben der Witterung getrotzt und wie in jedem Jahr eine gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt, was nur durch die Hilfe der vielen Vereinsmitglieder möglich war.“ Das gesamte Ausmaß des Chaos zeigte sich allerdings erst am nächsten Morgen auf der Tennisanlage. Zahlreiche leere Flaschen und Becher säumten die Wege, doch dank der fleißigen Hände der Helfer, war dieses Chaos schnell beseitigt.
