Mit einem kompletten Medaillensatz sind die altmärkischen Tennisaktiven von den Hallenlandesmeisterschaften aus Halle heimgekehrt.

An der 25. Auflage des Verbandswettbewerbs am neuen Austragungsort in Halle-Queis nahmen insgesamt 23 Herren und lediglich sechs Damen teil, die die neuen Titelträger ermittelten.

Sowohl im Herren- als auch im Damenbereich durften sich zudem neue Namen in die Siegerlisten eintragen, da die amtierenden Titelverteidiger nicht aufschlugen.

In der Konkurrenz der Damen, in der mit Madlen Lüdtke vom TV Osterburg eine einzige Spielerin aus der Altmark aufschlug, mussten sich die Teilnehmerinnen, aufgrund der niedrigen Teilnehmerzahlen, zunächst über zwei Vorrundengruppen für die Endrunde qualfizieren. Dort setzten sich neben Lüdtke, die in ihrer Gruppe die zweitplatzierte Amina Kuc (Biederitzer TC) und Leni Hirschmann glatt in zwei Sätzen schlug, mit Sophie Tihomirnova und Charlotte Wrengzik (beide 1. TC Magdeburg) die weiteren Favoritinnen in den Gruppenspielen durch.

In der Endrunde buchte Lüdtke mit einem 6:1, 7:5-Erfolg das Ticket für das Finale, in der die gebürtige Stendalerin auf die Magdeburgerin Tihomirnova traf und in zwei Sätzen unterlegen war. „Das Finale war nach meiner 4:2-Führung zu unkonstant, man muss aber auch anerkennen, dass Sophie gut gespielt hat“, so Lüdtke.

Mit Tom Teichert, Maximilian Pefestorff, Leon Kaufmann und Manuel Hafemann startete ein Quartett von der SG Einheit Stendal in der Herren-Konkurrenz.

Sowohl Teichert, der gegen Krämer (Halle-Peißnitz) mit 6:1,6:0 gewann, als auch Kaufmann, der gegen den Krosigker Lehmann nur ein Spiel abgab, überstanden ohne Probleme die ersten Runde, in der Hafemann und Pefestorff ein Freilos besaßen. Überzeugende Auftritte bot das Quartett in den anschließenden Achtelfinalpartien an, in der alle mit glatten Zweisatz-Erfolgen in die Runde der letzten Acht einzogen. Während Kaufmann mit einer überzeugenden Leistung den an vier gesetzten Engshuber (Dessau) mit 6:1, 6:3 bezwang, musste sich Teichert dem Hallenser Koschtojan geschlagen geben, wie auch Pefestorff, der gegen Vereinskollege Hafemann unterlegen war.

Spannungsgeladen verlief das Halbfinale zwischen Kaufmann und Armin Koschtojan. Der 14-jährige Stendaler kam zunächst stärker in die Partie und gewann den ersten Satz mit 6:3. In der Folge wurde Koschtojan jedoch merklich stärker und sicherte sich die Sätze zwei und drei. Im zweiten Halbfinale behielt Hafemann gegen Antonio Sisko (1. MRB) mit 6:4, 6:3-Punkten die Oberhand. Das anschließende Finale war von hohem Tempo und hochklassigen Ballwechseln geprägt. Hafemann schaffte in beiden Sätzen jeweils ein Break, das ihm einen 6:4, 6:3-Erfolg bescherte und den Titel sicherte.