Einheit Herren machen nach denkwürdigen 4:2 Sieg Meisterschafts-Endspiel gegen Blankenburg perfekt

Ein Bericht von Thomas Schumacher

FotoDer Traum von der Mannschafts-Landesmeisterschaft geht für die Tennisherren weiter. Im vorletzten Punktspiel der Wintersaison 2013/14 rangen die Altmärker in einem wahren Tennis-Krimi Gastgeber Sportpark Magdeburg mit 4:2 nieder. „Wir können das alle noch nicht wirklich begreifen. Es waren unglaubliche Momente voller Spannung und Dramatik“, so ein überglücklicher Maximilian Pefestorff.
Nicht nur auf seinen Schultern lastete ein enormer Druck, da die Stendaler in den Spitzeneinzeln zunächst überraschend das Nachsehen hatten. Thomas Schumacher und Michael Seeber erwischten nicht ihren besten Tag. Nur gut, dass Carsten Zeihn beim Stand von 6:6 die Nerven behielt und über Einstand sein Aufschlagsspiel zum siegreichen 7:6 durchbrachte. Voller Erschöpfung stand er auf dem Platz, blass und kreidebleich, der Arm zu schwer, um ihn nach oben zu strecken. Dieser Punkt war für die Einheit Herren bitter nötig. Nach vier gespielten Einzeln stand es 2:2, weil Stefan Reichert seinen Gegner Wieczorek sicher beherrschte.
Wie sollten nun die Doppel aufgestellt werden? Da war guter Rat teuer. Fünf Spieler, fünf verschiedene Meinungen. „Wir spielen in beiden Doppel auf Sieg“, so Michael Seeber.
Im ersten Doppel sollten es Schumacher/Pefestorff richten, die Hoffnungen im zweiten Doppel ruhten auf Seeber/Reichert. Vorteile erarbeiteten sich Micha und Stefan in ihrem Spiel.
Viele herausgespielte Punkte am Netz ließen zudem das Selbstvertrauen der beiden steigern.
Im Spitzendoppel führten Schumacher/Pefestorff mit 3:0. Die Gegner glichen aber schnell wieder aus. Dann wieder Führung für Thomas/Max und prompt durch das gewonnene Aufschlagspiel der Gegner der Ausgleich. So ging das Doppel beim Stand von 7:7 in die entscheidende Phase. Max nun mit dem Druck, aufschlagen zu müssen. Doch drei schnelle Punkte sollten die nötige Ruhe bringen. Doch weit gefehlt. Nach einem Volleyfehler von Thomas liegen speziell bei Max die Nerven blank. Erst ein Fehler von der Grundlinie, dann sogar der erste Doppelfehler. Nach 40:0 nun Einstand. Der Druck war immens, doch zwei Punkte in Folge bedeuten das 8:7. Durch dieses gewonnene Spiel lag der Druck auf das Sportpark-Doppel.Konrad Neuling musste seinen Aufschlag unbedingt halten. Bis zum 7:8 hatte er gut serviert, doch nun zeigte er Nerven. Dies nutzen Thomas/Max zum 40:30, gleichbedeutend mit dem ersten Matchball. Max spielte dann sogar einen mutigen und grandiosen Return, der den Punkt,das Match und letztlich den 4:2 Gesamtsieg brachte, da Micha/Stefan mit 9:4 triumphierten. Der Rest war ausgelassener Jubel auf Stendaler Seite, weil nun am 1.März gegen den SV Lok Blankenburg das Endspiel um die Landesmeisterschaft steigt.

Einzel:
Hüser-Schumacher 8:6 , Baunack-Seeber 9:7 , Antemann-Zeihn 6:7, Wieczorek-Reichert 5:8

Doppel:
Hüser/Neuling – Schumacher/Pefestorff 7:9 , Baunack/Wieczorek – Seeber/Reichert 4:9