Nachdem die erfolgreiche Punktspielsaison in den Mannschaftswettbewerben dem Ende entgegensteuert, blieb der Einheit-Nachwuchs nicht untätig und nahm am vergangenen Wochenende am deutschen Ranglistenturnier, dem Dunlop Cup Ost, in Magdeburg teil.

DunlopCupOstJun2013_0003Jason, der jüngste Teilnehmer aus unseren Verein und in der U10 männlich startend, musste sich dort aber der starken Gruppenkonkurrenz beugen. Dabei hielt er sich aber stets wacker und konnte mit seinen Gegnern sehr gut mithalten und weitere wertvolle Erfahrungen in der Tennis „Turnierlandschaft“ sammeln. Unsere Farben wurden aber größtenteils in der U14 weiblich vertreten. Hier schlugen Jessica Kreutzfeldt, Gina Wrobel, Julia Beckmann, Anja Thiermann, Anna Zimdahl und Amy Marscheider auf. Dabei gab es in der ersten Runde vermehrt den Vergleich mit den Biederitzer Mädels, die in 3 von 4 Partien, das bessere Ende für sich verbuchen konnten. Gina zog gegen Alexandra Arlt den kürzeren, Anna musste Leonie Schnoor den Vortritt lassen sowie auch Julia, die dabei aber ihrer Gegnerin Amina Kuc besonders in Satz 2 Paroli bieten konnte. Lediglich Amy konnte die Siegesserie der Biederitzer Mädels stoppen, indem sie ein souveränes 6:1 6:1 gegen Annika Edelmann-Nusser erspielte. Für Anja wartete mit der späteren Turniersiegerin, Sophie Tihomirnova, ein ganz harter Brocken in Runde 1. Unaufgeregt nahm sie die große Herausforderung an und konnte ein Spiel gegen die Magdeburgerin für sich entscheiden. Jessi, die an Postion 4 gesetzt war, ließ in ihrem Auftaktmatch ihrer Konkurrentin aus Halle, Raja Szyszkowitz, nicht den Hauch einer Chance und verpasste ihr eine „Tennisbrille“. Im anschließenden Viertelfinale gegen Alexandra Arlt, fing sie sich nach 2:4 Rückstand und feierte durch den 7:5, 6:2 Triumph, den verdienten Einzug unter die besten Vier. Auf Amy wartete unter den Top 8, die Nummer 1 des Turniers, die Braunschweigerin Laura Fricke. Gegen die 3 Jahre ältere Gegnerin hielt sie sehr gut mit und war nach eigenen Aussagen sehr zufrieden mit ihren Spiel. Leider reichte es aber noch nicht ganz für einen erfolgreichen Ausgang.Im Halbfinale fand dann auch Jessi nicht das bessere Ende gegen die Braunschweigerin. Gegen das präzise und kontrollierte Spiel der Gegnerin fand auch sie kein probates Mittel.

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Die Nebenrunde der U14 war fest in Einheit Hand. Nachdem Julia gegen Szyszkowitz deutlich gewann, kam es im Halbfinale zum Duell gegen Gina. Nach einen bärenstarken Auftakt von Gina, der mit einen 6:1 Satzgewinn gekrönt wurde, fand Julia immer besser in’s Spiel und konnte Durchgang zwei souverän für sich entscheiden. Im Entscheidungssatz bahnte sich dann ein wahres Drama an. Gina ließ beim Stand von 5:3, 2 Matchbälle liegen sowie auch anschließend beim Stand von 5:4 einen weiteren Matchball, der unglücklich von der Netzkante in ihr Feld fiel. Wie es sich für ein wahres Drama gehört, gewann Julia die darauffolgenden Spiele nach jeweiligen 0:30 Spielrückständen und konnte beim Stand von 40:30 und 6:5 ihren ersten Matchball verwandeln. Anja ereilte in ihren Halbfinale ein ähnliches Trauma, nachdem sie eine 5:2 Führung gegen Edelmann-Nusser im 1.Satz verspielte und dadurch am Ende mit 5:7 3:6 leider als Verliererin den Platz verließen musste. Im darauffolgenden Spiel um Platz 3 siegte Gina mit 7:5 6:4 gegen Anja und Julia konnte den Sieg in der Nebenrunde durch ein klares 6:2 6:2 gegen Edelmann-Nusser klar machen.

Maximilian Pefestorff

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